Paradoxien des Journalismus: Theorie — Empirie — Praxis by Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Dr. Wiebke Loosen, Priv.-Doz.

By Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Dr. Wiebke Loosen, Priv.-Doz. Dr. Armin Scholl (auth.), Bernhard Pörksen, Wiebke Loosen, Armin Scholl (eds.)

Journalismus soll mündige Bürger informieren und doch sein Publikum unterhalten, soll schonungslos recherchieren und gleichzeitig Profite erwirtschaften. Journalismus soll die Auflage und die Einschaltquote steigern – und trotz vielfältiger Abhängigkeiten und Zwänge stets unabhängig sein, den Idealen der Aufklärung und dem Ethos der Wahrheit verpflichtet. Journalismus lebt von der Distanz – und von der Nähe, von der Zuspitzung und von der Einordnung, von der Schnelligkeit und der Genauigkeit, von der Kreativität und der Routine.
Es sind die Paradoxien, die unvermeidlichen Konflikte und die heimlichen Schizophrenien der occupation, die von führenden Fachleuten aus dem In- und Ausland beschrieben werden. Entstanden ist eine theoretisch herausfordernde, empirisch fundierte und die Praxis reflektierende examine jener Widersprüche, die bestimmen, was once Journalismus und Journalistik leisten sollen – und was once sie tatsächlich leisten können.

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Rice 1999: 29) Klaus Schönbach (1997) hat vor der Illusion vom „hyperaktiven“ Publikum gewarnt: Sowohl in der Unterhaltung als auch in der aktuellen Information wolle es oft passiv bleiben und Aufgaben an Unterhaltungsproduzenten und Journalisten delegieren. Siegfried Weischenberg registrierte bereits 1985: Wenn es keine Kanalknappheit mehr gibt, kann der wachsende Selektionsdruck dysfunktionale Folgen haben. 7 Diese Entwicklung ist auch nicht auf das Internet beschränkt. Auch in anderen Medien entstehen zusätzliche Kanäle.

2 41 Die Qualitätsparadoxie Die Qualitätsparadoxie widerspricht der Annahme vom vollständig informierten Verbraucher. Sie besagt: Rezipienten sind nicht in der Lage, Informationen nach ihrer Qualität auszuwählen. Kenneth J. ) sprach von einem „fundamental paradox“, nämlich „the problem of the purchaser‘s inability to judge in advance the value of the information he buys”. Oder in den Worten von Jürgen Heinrich: „Man kann die Qualität von Informationen nicht beurteilen, bevor man sie konsumiert hat.

Sie hat die Zahl der Werbeplätze im Fernsehen vergrößert und damit den Aufmerksamkeitswettbewerb angeheizt, weil die Aufmerksamkeit, die Zuschauer der Werbung widmen, nicht proportional gewachsen ist. Im Gegenteil: Dass Zuschauer der Werbung sogar bewusst ausweichen (z. B. durch ‚Zappen‘), wird auch auf die steigende Werbeflut zurückgeführt (vgl. ). Auf die nachlassende Effizienz reagiert die Werbung durch stärkere Reize und „Entgrenzung“, nämlich die Vermischung von Werbung und Programm, z. B.

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