Medienwissen für Pädagogen: Medienbildung in riskanten by Ben Bachmair

By Ben Bachmair

Für net 2.0 und das allgegenwärtige convenient reicht Medienkompetenz als Ziel der Medienerziehung nicht mehr aus. Medienpädagogik muss umfassend auf die Entstehung riskanter Erlebniswelten reagieren. Dazu bietet sich die Rückbesinnung auf den Gedanken der Bildung, der schon vor mehr als two hundred Jahren in Krisen- und Umbruchzeiten part, Pädagogik neu zu justieren. Mit diesem Lehrbuch erhalten Studierende – an Beispielen des Alltagslebens – die Möglichkeit, Bildungschancen in der heutigen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu entdecken. Das Buch analysiert Lifestyle-Events wie die Love Parade oder Handy-Videos im web mit dem Ziel, Medien als Bildungsressourcen zu nutzen. Eine Neuinterpretation der Bildungstheorie zeigt, wie Orientierung und Qualität oder auch Lernen mit dem convenient möglich sind. Der Überblick über die Bilder-, Töne- und Zeichenorganisation unserer Medien- und Konsumwelt bietet die dafür notwendigen Einblicke in die neuen Erlebnisweisen. Ein Analysemodell für Medien als Kulturprodukte hilft, die Kompetenzen von Jugendlichen und Kindern zu entdecken.

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Falls die Lehrerin in Yvonnes Klasse eine Pinnwand anbietet und alle Schülerinnen und Schüler ihr Medien-Set, ihre Präferenzpersonen und Präferenzorte mit Hilfe der Symbolkärtchen auf der Pinnwand abbilden, dann haben die Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, Übersetzungs-Gespräche zwischen verschiedenen Aneignungsmustern und Zugangswegen zu führen. Die Lehrerin ist zudem in der Lage, Verbindungen zum typischen Lernen zu entdecken und entsprechende Anregungen an Yvonne und die anderen Kinder zu geben.

244). Dieses Ergebnis passt in die von Sonia Livingstone formulierte Doppelstruktur. ƒ ƒ Kulturelle, insbesondere regionale Traditionsunterschiede. Das sind die ursprünglichen Heimattraditionen der Migrantenfamilien, auf die sich die Jugendlichen unterschiedlich beziehen. B. Folgekommunikation zu Medienerlebnissen. Traditionsungebundene und länderübergreifende Jugendkultur. a. deswegen interessant, weil die Schweiz als mehrsprachiges Land unterschiedliche lokale Kulturen mit eigenen Sprachen wertschätzt.

A) Formelle und informelle Bildungschancen Die Bildungschancen von Schweizer Kindern sind besser als die der Gleichaltrigen aus Migrantenfamilien. Kinder, deren Eltern ein „hohes Bildungsniveau aufweisen“, besuchen zu 71% die Sekundarstufe A und zu 29% die Sekundarstufe B. Dieser Anteil ist bei „Migrantenkindern, deren Eltern das gleiche Bildungsniveau aufweisen, lediglich je 38%, weitere 22% von ihnen besuchen gar die Sekundarstufe C. Die gleichen Unterschiede zeigen sich auch für Schüler, deren Eltern ein mittleres oder tiefes Bildungsniveau aufweisen: auch hier sind es jeweils die Schweizer, welche bessere Bildungschancen haben“ (Bucher, Bonfadelli 2007; S.

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