Kompendium Alkohol: Folgekrankheiten Klinik · Diagnostik · by L. Schmidt (auth.), Professor Dr.med. Manfred V. Singer,

By L. Schmidt (auth.), Professor Dr.med. Manfred V. Singer, Priv.Doz.Dr.med. Stephan Teyssen (eds.)

Mindestens 2,5% der deutschen Bevölkerung gelten als alkoholkrank und somit behandlungsbedürftig. Bei knapp 10% aller Patienten (unter sixty five Jahren) in Allgemeinarztpraxen und 15-20% in Krankenhäusern besteht ein Alkoholproblem. Dieses Buch bietet Hausärzten als primären Ansprechpartnern für den Patienten und auch anderen weiterbehandelnden Fachärzten und Therapeuten wie Gastroenterologen, Neurologen, Psychiatern und Psychotherapeuten das wesentliche, praxisrelevante, aktuelle Wissen zu Alkoholmissbrauch und den resultierenden alkoholinduzierten Organerkrankungen. Von namhaften nationalen und internationalen Experten werden in komprimierter, intestine lesbarer shape Epidemiologie (inklusive Daten zum Alkoholkonsum im Allgemeinen), Klinik, Diagnostik und Therapie dargestellt.

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Unten), die aber auch die Entwicklung eines Abhiingigkeitspotenzials implizieren, Heilmittel und Gift. Das Abhangigkeitspotenzial einer Droge, auch des Alkohols, wird bestimmt durch die: 1. Unmittelbare psychoaktive Wirkung, die v. a. die psychische Abhangigkeit konstituiert (Beeinflussung von Stirn mung und Wahrnehmung, Antrieb und Motorik). Ihre Konsequenzen werden positiv wie negativ erlebt (lustvoll wie angstbesetzt). 2. Entwicklung von physischer Abhiingigkeit: Entzugserscheinungen und Toleranz (Toleranzsteigerung liegt dann vor, wenn eine erhohte Drogenmenge erforderlich ist, urn den gleichen spezifischen - fruheren Wirkungsgrad zu erreichen).

Wahrend bei den Tatigkeitssiichten, z. B. bei der Spiel- und Arbeitssucht, der Siichtige aktiv sein muss, urn seine Befindlichkeit zu andern, kann der 4 I 1 8egriffsbestimmungen Drogenabhangige dies allein durch Einnahme der Droge erreichen. Seine Entzugserscheinungen sind deutlicher und seine somatischen Folgeschiiden ausgepragter. Auf Grund dieser Mehrdeutigkeit des Begriffes "Sucht", empfahl die WHO 1964, ihn im Drogenbereich durch den Begriff "Abhangigkeit" ("drug dependence") zu ersetzen und zwischen psychischer und physischer Abhangigkeit zu unterscheiden.

Des Alkoholismus gehen meist von den psychoaktiven Funktionen der Substanz aus, v. a. von Spannungsminderung, Angstlosung, Erleichterung sozialer Kontakte. Darauf basieren die 3 sozialen Grundeinstellungen zum Alkoholkonsum: • Ritueller Konsum: Das Trinken ist in eine bestimmte Zeremonie eingebaut, von der sakralen Handlung bis hin zu Trinkzeremonien bei Offentlichen und privaten Feiern. Der Konsum unterliegt einer ausgesprochenen sozialen Kontrolle. • Sozial-konvivialer Konsum: Das Trinken vollzieht sich in einem gesellschaftlichen Rahmen.

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