Jugendtrends in Ostdeutschland: Bildung, Freizeit, Politik, by Peter Harych, Detlef Landua (auth.), Dietmar Sturzbecher

By Peter Harych, Detlef Landua (auth.), Dietmar Sturzbecher (eds.)

Das Buch wendet sich an Interessenten aus den Bereichen Politik, Schule, Jugendhilfe, Polizei und Justiz, die sich über Ursachen und developments von Jugendgewalt, Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit unter ostdeutschen Jugendlichen wie auch über die Veränderungen ihrer Lebenssituation in den letzten zwölf Jahren informieren wollen. Nehmen Jugendgewalt und Rechtsextremismus in Ostdeutschland tatsächlich zu? Verschlechtern sich die Schulmotivation und die Freizeitmöglichkeiten von Jugendlichen stetig? Die Ergebnisse brandenburgischer Untersuchungen zur Lebenssituation und Delinquenz Jugendlicher zwischen 1993 und 2001 räumen mit vielen Klischeevorstellungen auf. Erstmalig werden repräsentative Analysen individueller Entwicklungsverläufe von Jugendlichen im Schulalter beispielsweise in Hinblick auf Wertorientierungen, Zukunftsoptimismus, politische Überzeugungen und Gewaltbereitschaft vorgestellt. Die Autoren beschreiben die Persönlichkeitsentwicklung gewaltbereiter, rechtsextremer und ausländerfeindlicher Jugendlicher unter Berücksichtigung ihrer Lebenssituation in Familie, Schule und Freizeitclique. Auf dieser Grundlage bieten sie ein Psychogramm von Problemgruppen, das Anregungen für zielgruppenorientierte Prävention bietet.

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Gerade unter hoch-rechtsextremen Jugendlichen lässt sich im Zeitraum von 2 Jahren häufig eine drastische Abkehr von entsprechenden Einstellungsmustern erkennen. Dass es sich hierbei nicht nur um einen methodischen Effekt (Hoch-Rechtsextreme können ihre Meinung nur nach "unten" korrigieren oder beibehalten) handelt, zeigt der Blick auf die andere "Extremgruppe": Nahezu jeder vierte Jugendliche, der rechtsextreme Ansichten vollständig ablehnt, hält über 2 Jahre hinweg seine ablehnende Grundhaltung unverändert Aufrecht, und fast die Hälfte der Jugendlichen in dieser Teilgruppe "radikalisiert" ihre Ablehnung sogar noch etwas (inkl.

Auch hier hat sich das Verhältnis seit 1999 nicht wesentlich geändert, allerdings ist unter der Schülerschaft der Sekundarstufe 11 eine besondere Entwicklung feststellbar: Bei ihnen hat der Anteil der sehr Interessierten seit 1999 von 12 auf fast 17 Prozent zugenommen. Auch hinsichtlich der Schultypen bestätigen sich plausible Vorannahmen. Das Interesse an Politik nimmt von den Gesamtschulen ausgehend über die Realschulen bis zu den Gymnasien stetig zu: Interessieren sich 2001 an den Gesamtschulen 27 Prozent der Schülerschaft tendenziell :fiir Politik, so sind es an den Realschulen 34 und an den Gymnasien sogar 44 Prozent.

1999 sahen Mädchen das Erziehungsverhalten ihrer Eltern noch in einem "milderen" Licht als Jungen. Dies hat sich 2001 geändert. Die Veränderungen gehen zwar bei den Mädchen ebenfalls in Richtung einer Liberalisierung der Familienerziehung; der Wandel fallt aber etwas verhaltener aus. Tab. -10. -13. Klasse Gesamtschule Realschule Gymnasium Ausprägungen von "Elterlicher Restriktion" Niedrig Eher niedrig Eher hoch Hoch , 1999 ! 2001 1999 ! i 2001 1999 ! 2001 43,7 51,2 43,0 ji 40,2 12,1 I 7,9 1,1 !

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