Geschichte der römischen Republik by Jochen Bleicken

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Chr. 23 nach. Zum einen wurde den Plebejern eine Beteiligung an der Wahl der höchsten Magistrate eingeräumt. Da diese gleichzeitig die Feldherren waren, konnte den Plebejern, auf denen die Hauptlast des Kampfes in der Schlacht ruhte, eine Mitbestimmung bei ihrer Auswahl auch nicht gut abgeschlagen werden. Der Charakter der Neuerung als einer Konzession an das Heer fand darin seinen Niederschlag, daß die Heeresversammlung nun als die die Magistrate wählende Volksversammlung eingerichtet wurde. Da sie nach militärischen Hundertschaften (centuriae) organisiert war, hiel~ diese neue, neben die alten Kuriatkomitien tretende Versammlung "die nach Zenturien gegliederte Volksversammlung" (comitia centuriata).

Eine weitere wichtige Neuerung in dieser ersten Phase des Ausgleichs war die Kodifikation des Rechts (die ZwiilfAufzeichnung des geltenden Rechts. Das Recht war damals noch weitgehend for- Tafcln) malistisches Spruchrecht, und seiner sakralen Bindung wegen wurde es von der Priesterschaft der Pontifices verwaltet. Damit, daß nun dieses Recht und zugleich auch andere, als Recht oder Gewohnheit erkannte Normen veröffentlicht wurden, löste sich das Recht von der Priesterschaft, wurde der allgemeinen Interpretation zugänglich und vermochte sich fortzuentwickeln, um schließlich in das großartige Gebäude des klassischen römischen Rechts zu münden.

Nachdem die Samniten aus der Reihe der Gegner ausgeschert waren, hatte Rom freie Hand gegenüber den noch im offenen Kampf stehenden anderen Städten und Stämmen Italiens; angesichts der ncuen politischen Situation mochten die Römer diese Gegner nun bereits als ,Aufständische' titulieren. ). Einen schweren Stand hatten die Römer gegenüber den Kelten, die 285 erneut in Italien einfielen. Zunächst wurde ein römisches Heer bei Arretium (Arezzo) in Etrurien vernichtend geschlagen; der kommandierende Konsul kam mit fast dem gesamten Aufgebot um (284).

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