Die chinesische Volkswirtschaft: Grundlagen — Organisation — by Tsung-Tung Chang

By Tsung-Tung Chang

Die vorliegende Studie gliedert sich in drei Hauptteile. Im ersten Teil werden die demographischen und die natürlichen Grundlagen der chinesischen Volkswirtschaft behandelt. Das Bevölkerungsproblem bildet den Ausgangspunkt und steht im Hintergrund der ganzen Arbeit, denn manche Schwierigkeiten in der wirtschaftlichen Entwicklung, aber auch die potenzielle Stärke Chinas sind auf seine große Bevölkerungszahl zurückzuführen. Für die menschliche Geschichte dürfte es auch nicht gleichgültig sein, in welcher Weise dieses Viertel der Weltbevölkerung sich der modernen Zeit anpassen wird. Bei der Untersuchung der natürlichen Grundlagen werden folgende Probleme behandelt: 1. Ist die Entwicklungsmöglichkeit der Landwirtschaft ausreichend, um die wachsende Bevölkerung zu versorgen? 2. Welche Einflüsse werden der Reichtum an natürlichen Ressourcen und ihre räumliche Verteilung auf die Industrialisierung des Landes ausüben? Angesichts der Wichtigkeit des Sachkapitals in der modernen Volkswirtschaft und seiner Knappheit in China werden im zweiten Teil die Probleme der . l'. . ~r bildung und der Investitionen eingehend behandelt, insbesondere die Möghch­ keiten zur Erhöhung der Kapitalbildung und des Investitionseffektes im Bereich der Industrie, der Landwirtschaft, des Verkehrswesens und der gesamten Volks­ wirtschaft. Die Wirtschaftsordnung eines Landes bestimmt weitgehend, in welcher Weise die produktiven Faktoren organisiert und in welche Richtung sie eingesetzt werden. Sie beeinflußt dadurch die Entwicklung der Volkswirtschaft. Im dritten Teil wird daher die heutige Wirtschaftsordnung und das Planungswesen in China dargestellt, um eine Einsicht in deren Funktionsfähigkeit und Grenzen zu erhalten. 15 ERSTER TEIL Demographische und natürliche Grundlagen der chinesischen Volkswirtschaft I. Demographische Grundlage 1.

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1958. VZ vom 12. 10. 1959, Leitartikel. 45 erfolgt gegenwärtig in den kleinen Bergwerken, die in den Jahren 1958/59 erschlossen wurden,116 Die Eisenerzförderung betrug 1957 19,4 Mil1. t, und es wurde geplant, sie bis 1960 auf über 200 Mill. t zu steigern,117 Da in der Nähe von großen Eisenerzlagern auch größere Kohlenvorkommen aufgefunden wurden, ist es möglich, in jeder wirtschaftlichen Region ein großes Stahlkombinat zu errichten, das als Schlüsselbetrieb der jeweiligen geplanten Industriezentren dienen solL 118 Außerdem können zahlreiche mittlere und kleine Hüttenwerke im ganzen Land errichtet werden.

Nach dem Abkommen vom 14. 2. 1950 gewährte die UdSSR China einen Kredit zu 1% Jahreszinsen in Höhe von 300 Mill. 1 43 Dieser Kredit war im Lauf von fünf Jahren (1950-1954) zu je einem Fünftel zu verwenden, um die von der UdSSR gelieferten Betriebseinrichtungen und Materialien zu bezahlen. Die Tilgung sollte im Laufe von zehn Jahren, ab 31. 12. 1954, in gleichenjahresraten erfolgen. Im Oktober 1954 gewährte die UdSSR China wiederum ein langfristiges Darlehen in Höhe von 520 Mill. 1 44 Die Kreditsumme dieser zwei Abkommen betrug zusammen 1,72 Mrd.

Lw CHING-FAN, ebenda. Vgl. CHOU EN-LAI, Bericht auf dem achten Parteitag der KPCh am 16. 9. 1956 über die Vorschläge zum zweiten Fünfjahresplan. 47 industrielle Autarkie verzichten und mit der UdSSR eine Wirtschaftsgemeinschaft bilden. b) Das dicht besiedelte eigentliche China verfügt über den größten Teil der bisher nachgewiesenen Bodenschätze. Bodenschätze, Arbeitskräfte und Absatzmärkte befinden sich infolgedessen an gleichen Orten. Das ist ein sehr günstiger Faktor für die Industrialisierung des Landes.

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