Coaching und Supervision by Stefan Kühl

By Stefan Kühl

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2 Konflikte in Organisationen Ein zentrales Arbeitsfeld von Supervisoren und Coachs sind die Konflikte, die sich in einem Unternehmen, einer Verwaltung, einem Krankenhaus oder einer Universität ausbilden. Personenorientierte Berater werden hinzugezogen, wenn Organisationsmitglieder hochgradig in einen Konflikt verstrickt sind, wenn der Eindruck besteht, dass die Konfliktdynamik immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit absorbiert, und wenn die Konflikte verstärkt auch in die Privatsphäre der Organisationsmitglieder hineinzuragen drohen.

Die Formalisierung eines Konfliktes wird, so Luhmanns Beobachtung, von Routiniers deswegen als rein „taktische Frage“ behandelt. Das Einschalten eines Vorgesetzten, die Berufung auf die offizielle Regelung oder das Zu-Protokoll-Geben eines Konfliktes sind in Organisationen nur untergeordnete Strategien in einer viel weiter gespannten Konfliktkonzeption (vgl. Luhmann 1964: 244). Viel häufiger finden wir in Organisationen informale Strategien des Konfliktverhaltens. Die „guten Beziehungen“ zu anderen Stellen, der „Zugang zu Sachmitteln“, die „Zugehörigkeit zu Cliquen“, die „Dankansprüche auf Grund vergangener Leistungen“, die „Unentbehrlichkeit infolge fachlicher Qualifikation“, die „Kenntnisse von Geheimnissen“, „persönliche oder politische Freundschaften und Feindschaften“, das Einsetzen von „Mobbing“, um Personen dazu zu bringen, sich „richtig“ zu verhalten, „nicht vorgeschriebene, aber eingewöhnte Beteiligungsrechte“, die „Unklarheit in der Rechtslage oder Möglichkeiten der Umgehung von Vorschriften“ oder die „zeitweilige Besetzung gegnerischer Positionen mit Vertretern oder Neulingen“ werden eingesetzt und ausgenutzt, um seine eigene Position in einer Auseinandersetzung abzusichern (vgl.

Wenn sich jedoch Konflikte ausbilden, dann handelt es sich um intensive Beziehungen. Konflikte zwischen Personen, Gruppen, Organisationen oder auch Staaten sind häufig eindringlicher als Liebesbeziehungen, Fan-Partnerschaften zwischen befreundeten Hooligangruppen, gelungene Kooperationsbeziehungen zwischen zwei Organisationen oder Nichtangriffspakte zwischen Staaten. Haben sich zwei Parteien erst einmal auf einen Konflikt eingelassen, so Niklas Luhmann, gebe es kaum noch Schranken für den „Integrationssog“, der von dem 38 sUppLex Konflikt ausgeht (vgl.

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