Anaesthesie und ärztliche Sorgfaltspflicht by Priv.-Doz. Dr. med. Hans Wolfgang Opderbecke (auth.)

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Ohnehin lassen sich anaesthesiebezogene Zahlen kaum verwerten, wenn nicht zugleich auch die Breite der Indikationsstellung und die Schwere der operativen Eingriffe mit in Rechnung gestellt werden. Beide Umstande sind aber als schwer objektivierbare Faktoren nicht exakt in ein Zahlenschema einzufUgen. Am ehesten lassen sich in diesem Zusammenhang Lebensalter und Operationsdauer als bestimmbare GraBen berUcksichtigen. Die Tatsache, daB eine steigende Operations- und damit Anaesthesiedauer zu einem Anstieg der Komplikationsrate fUhrt (180), sagt dabei nicht nur aus, daB die Operationsdauer als solche einen Risikofaktor darstelltj die Operationsdauer weist vielmehr zugleich auf die sonst schwierig zu bestimmende "S c hwere" des Eingriffs hin.

26 selbstverstandlich ist eine Ursachenerforschung fUr die Beurteilung des Anaesthesierisikos ebenso unentbehrlich. 000 Todesfallen waren alleine 110 aspirationsbedingt! Als weitere Ursachen sind angegeben: Kreislaufversagen (107 FaIle), postoperative Hypoventilation (34 FaIle), Uberdosierung, Verlegung der Atemwege oder verlegung des Tubus (24 FaIle). 105 FaIle, die in den Jahren 1943 - 1954 einem Anaesthesieverfahren unterzogen worden waren. Hiervon starben 108 Patienten. 47 mal stand der Tod mit der Anaesthesie in Zusammenhang (43,5%).

Ferner ist zu bedenken, daB u. u. zum gleichen Zeitpunkt in zwei oder mehreren Operationssalen mehrere gleichartige Eingriffe angesetzt sind. Zweifellos ist auch der Operateur dafur verantwortlich, daB nicht der falsche Patient einem falschen Eingriff unterworfen wird, aber ebenso gehort es zur selbstverstandlichen Sorgfaltspflicht des Anaesthesisten, ein Betaubungsverfahren nicht unter falschen Voraussetzungen einzuleiten. Insoweit ist auch er verpflichtet, jede mogliche Vorsorge zur Vermeidung einer Verwechslung zu treffen.

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